
Während wir auf Chässchnitte und Rösti warten, spielen Mänu und Johanna Es-chunnt-e-Bär und Schnapp-schnapp-Schnugulu mit der Weinkarte. Johanna isst zum ersten Mal so richtig Zmittag vom Tisch: sie findet glaub den Gemüsebrei neuerdings für kleine Bebes. Rösti mit Chäs hingegen findet sie herrlich.

Weil wir zu faul sind, den Wagen obsi nach Mürren zu schieben, spazieren wir meistens nach Gimmelwald runter und nehmen dort die Gondel. Mit dem GA kostet uns das nämlich keinen Cent. Ausserdem begegnen wir unterwegs vielen Büsi, Kühen und Chälbli, Pony, Esel und Geissli... Fast wie im Tierpark.

Quietsch vergnügt schwaderet Johanna im Plastikzuber auf der Terrasse vor dem Hüsli.

Man sagt, in Bern unten hätten sie schlechtes Wetter... Wir sind mit samt dem Wagen in die Gimmeln gewandert, haben an der Sonne gepicknickt und runter aufs Nebelmeer geschaut.

Weil die Mama einen Blumenstrauss gemacht hat, der Papa mit den Chälbli gespielt und Johanna mit dem Esel geschwatzt hat, haben wir die Gondel verpasst und sitzen in Gimmelwald fest. Hier ist alles geschlossen. Einen umfangreicheren Blogeintrag gibt's sobald wir Mamas Handy wieder haben, das hat sie nämlich zuhause vergessen.
[ Moblog ]
by tigers
@ 18.10.2008 19:46 CET
Bögiwettrennen in Oberhallau mit Paddy-Sean und Janoš, Dani und Pat.

Heute im Café Arabesque hat Johanna vom Beizer zwei Schöggeli geschenkt bekommen. Zum ersten mal im Leben gab's also Schoggi - und wie man sieht: Schoggi macht glücklich.

Seit Neustem sitzt Johanna im Adrianos mit uns am Tisch, verchriblet das 20minuten und lässt die Beinchen baumeln. So ne Grossi. Trotz der Schnuddernase sind wir guter Laune.

Weil Mama den Brei zuhause vergessen hat, gibt's heute Hipp aus dem Glas von Papa am Strassenrand. So kuhl.

Wir haben ja in letzter Zeit zu Ungunsten vom Schnaagge stehen geübt und können das mittlerweile auch schon recht gut. Aber dass sich Johanna im Bettchen selber hochziehen kann und das Füsschen von alleine lüpft und spazieren will, ist neu.

Als wollte sie es Nonna Gabi zum Geburi schenken, hat Johanna just am 10.10. mit schnaagge begonnen. Wie ein kleines Elefäntchen stapft sie tap tap tap... dem Ziel entgegen. Anfängliche Koordinationsprobleme verschwinden zusehends, so dass wir heute im Zug kein scharfes Bild hingekriegt haben.